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Doppelspieltag optimal genutzt
von Stefan Schneider
Die Trainer der HSE wussten bereits am Samstag nach dem Sieg gegen den bislang ungeschlagenen Spitzenreiter aus Dellwig, dass dieses Spiel kein Selbstläufer werden würde.
Der Gast aus Kamen, angetreten mit acht Mädchen, erwies sich als der befürchtete schwere Brocken. Zwar führte der HSE schnell mit 3:0 und alles sah nach einer klaren Sache für den Gastgeber aus, jedoch hatten diese die Rechnung ohne den Wirt bzw. den Gast aus Kamen gemacht. Der kombiniert schnell vor der Abwehr und ließ die Gastgeber ein ums andere Mal verwirrt hinter den Spielzügen herschauen. Immer wieder tauchten die Gäste frei vor dem Tor der HSE auf. Glücklichweise hatte der VfL Kamen beim Torabschluss einige Schwächen, sodass die Pausenführung nicht allzu hoch ausfiel. 7:8 stand es aus Sicht der HSE.
In der Kabine wurde durch das Trainergespann nochmals an die Wichtigkeit dieses Spiel appelliert. Wenn man hier verliert, hat man trotz des Sieges vom Vortag, nichts gewonnen. Frisch gestärkt kam man aus der Kabine und setzte sofort den Wunsch der Trainer in die Tat um. Beherzt wurde in der Abwehr zugefasst und auch im Angriff lief es nun besser. Zwar war immer noch zu wenig Bewegung im Angriff, trotzdem boten sich jetzt auch von Außen für Nils Bollenberg mehr Räume, die der junge Spieler zu nutzen wusste. Schnell wurde der Rückstand egalisiert und eine kleine Führung herausgespielt. Hendrik Schneider im Tor der HSE, war nun immer wieder Sieger in den Duellen mit dem schnellen Halbrechten. Durch die in der Abwehr gewonnene Sicherheit, konnte auch der Angriff etwas beruhigter aufspielen. Am Ende wurde der Gast aus Kamen mit einer Niederlage nach Hause geschickt (16:12).
Sichtlich gezeichnet vom Doppelspieltag, jedoch mit vier Punkten auf der Habenseite haben die jungen Wilden der HSE das Optimale aus diesem Spieltag mitgenommen. Nun folgen weitere Nachholspiele bevor es am 25. Februar 2012 gegen die Ahlener SG geht. Wer das Hinspiel gesehen hat, weiß, dass die HSE hier einiges gutzumachen hat und die HSE freut sich bereits jetzt schon auf dieses Zusammentreffen.
HSE: Laurin Stein (Tor), Hendrik Schneider (Tor), Niklas Artmann (4 Tore), Jonas Hagedorn (6), Pascal Bergermann (2), Nils Boltenberg (3), Michael Mayerhoffer (1), Mika Scherf, Tom Trautmann, Leo Brucks


