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Ein achtbares Ergebnis

von Peter Graf

Ahlener SG – HSE Hamm 22:18 (9:8)

Ein achtbares Ergebnis erzielten die HSE-Mädels bei der Ahlener SG. Mit dieser Niederlage können wir gut leben, so die HSE-Trainer. Wie ernst die Ahlener dieses Spiel genommen haben, zeigt wohl die Tatsache, dass sie noch während des Spiels  zwei Spielerinnen aus der C-Bezirksliga-Truppe „einfliegen“ ließen und somit das Gastgeber-Team noch verstärkten.

Die HSE-Mädels hatten einen äußerst schwachen Start. Diese schwache Phase ist aber wohl der zwar nicht unfairen aber doch schon   „robusten“  Abwehrarbeit der Ahlener geschuldet. Ehe sich die HSEer auf diese Spielsweise und die doch körperlich  „deutlich“ überlegenen Halbspieler der Gastgeber einstellten, führten die Ahlener bereits mit 8:1. Erst in den letzten 10 Minuten der ersten Hälfte kamen die HSEer dann besser ins Spiel und konnten in einer grandiosen Aufholjagd das Ergebnis wieder freundlicher gestalten und bis zum Halbzeitpfiff auf 8:9 verkürzen. Damit hatten die Ahlener dann doch nicht gerechnet und waren sichtlich erstaunt, als die junge HSE-Truppe Tor um Tor aufholte und zur Halbzeit wieder im Spiel war. Nach dem Wechsel drehten die Hammer-Mädels dann den Spieß sogar noch um und gingen beim 12:13 erstmals selbst in Führung. So konnten die HSE-Teenies dieses Spiel bis zum 16:16 noch offen gestalten und gut mithalten. Allerdings machte sich jetzt die Aufholjagd aus der ersten Halbzeit bemerkbar und wie gesagt, setzten die Ahlener jetzt noch Verstärkung aus der Bezirksliga-C-Jugend ein um dann am Ende doch noch das Spiel mit 22:18 für sich zu entscheiden. Alles in allem kann man mit der gezeigten Leistung der HSE-Mädels gut zufrieden sein. Die Umstellung im Deckungsverband auf eine 6:0-Abwehr funktioniert immer besser und nach und nach gelingt auch im Angriff die ein- oder andere Aktion im Spiel „eins gegen eins“. Dass immer noch körperliche Defizite gegenüber den Gegnern bestehen  ist natürlich der Tatsache geschuldet, dass die HSEer bis auf ihre Torhüterin mit einem reinen C-Jugend Team antreten.

Für die Zukunft lässt dieses  Team auf jeden Fall hoffen, dass es auch wieder bessere Zeiten geben wird. Denn jetzt stehen noch zwei weitere Jahre B-Jugend auf dem Programm. 

Das Greta Brodowski immer wichtiger für das Team wird zeigt die Tatsache, dass sie mit fünf Treffern die erfolgreichste Werferin an diesem Wochenende war und in der Abwehr aus dem Mittelblock heraus wieder glänzend Regie führte. Mit vier Treffern übernahm auch wieder Marie Deventer Verantwortung und zeigte, dass sie auch gegen „übermächtige“ Gegner immer wieder eine Lücke findet. Ihre guten Leistungen bestätigte auch Lea Krebs. In der Abwehr ist sie mittlerweile „gesetzt“ und im Zusammenspiel mit Daria Graf steuerte auch sie wieder vier Treffer zu diesem Ergebnis bei. Auch Kathrin Operskalski war dreimal erfolgreich und bildet mit Greta B. mittlerweile ein geniales Abwehrduo im Mittelblock. Louisa Brauns und Pia Langenkämper gingen zwar in diesem Spiel treffermäßig leer aus, doch zeigten sie vor allem in der Abwehr, dass auf sie Verlass ist.

Wenn man jetzt bedenkt, dass Angelina Hrubesch, eine fest Größe aus den letzten Spielen, krankheitsbedingt passen musste und „Dari“ Graf ohne Training nach einer überstandenen Virusinfektion noch nicht wieder ganz fit war aber trotzdem zwei Treffer und richtig gute Anspiele zum Kreis beisteuerte, bleibt das gesteckte Ziel, nicht Letzter zu werden, auf jeden Fall in greifbarer Nähe.        

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